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Wie man ein Moodboard erstellt

Moodboards sind eines der wichtigsten Bausteine für die Gestaltung erfolgreicher Surface Design Kollektionen. Sie ermöglichen es dir, zum einen deine Ideen visuell zu kommunizieren und zum anderen all deine Inspirationen an einem Ort zusammenzufassen. Das Erstellen eines Moodboards ist ein sehr kreativer und freier Prozess. Es gibt keine Regeln für die Erstellung von Moodboards, sie sollten lediglich dein Thema, deine Farb- und Motivrichtung, also die Geschichte deiner Kollektion, vermitteln.

Moodboards haben aber auch noch einen weiteren Zweck: sie helfen dir bei der Kommunikation mit Kunden und Auftraggeber. Wenn du zum Beispiel für einen Kunden arbeitest, kann er anhand deines Moodboards einen Eindruck von deiner Designrichtung bekommen und du kannst überprüfen, ob du auf dem richtigen Weg bist. Es spart Zeit, wenn du schon in dieser Anfangsphase weißt, ob du mit deinem Design in die richtige Richtung gehst. Wenn nicht, hast du wenigstens nicht viel Zeit damit verbracht, Ideen zu entwickeln, die deinem Kunden nicht gefallen.

Wenn du für dich selber ein Thema gefunden hast, kannst du Moodboards dafür nutzen, um für dich eine klare Richtung als Ausgangspunkt für deine Entwürfe zu formulieren.

Moodboards können digital oder analog erstellt werden. Für meine digitalen Moodboards verwende ich entweder Adobe Illustrator – und füge dort Bilder, die ich bei Pinterest gefunden habe, ein – oder die kostenlose App Canva. Der Vorteil an Canva ist, dass du aus der riesigen Datenbank an Fotos, Farben, Muster, Elemente und Formen schöpfen kannst, um dein Moodboard zu erstellen. Anschließend kannst du es ausdrucken und als Referenz für deine Kollektion an die Wand hängen.

Bitte beachte, dass wenn dein Moodboard Bilder, die von dritten gemacht wurden, aus Copyright-Gründen nur für deinen privaten Gebrauch genutzt werden darf.

Was sind die Elemente eines guten Moodboards?

1. Bilder

Das können Fotos sein, die du gemacht hast, Bilder aus Zeitschriften oder aus Büchern, von Pinterest oder Canva.

2. Farben

Dein Moodboard sollte ein gutes Gefühl für die Farbpalette vermitteln, die du verwenden willst. Das kann durch die Bilder, die du auswählst, oder auch durch Stoff- oder Papierreste gezeigt werden.

3. Motive

Du solltest Bilder oder Referenzmaterial einfügen, die zeigen, welche Art von Motiven, Designideen und Themen du verwenden wirst, z.B. wenn es sich um ein geometrisches Design handelt, zeigst du einige geometrische Elemente

Diese 5 Punkte solltest du bei der Erstellung eines Moodboards beachten:

ORIENTIERUNG
Du kannst ein vertikales oder horizontales Moodboard erstellen. Das hängt von den Bildern ab, die du auswählst, und davon, was deiner Meinung nach deine Ideen am besten vermittelt.

THEMA
Die Richtung deines Themas, deiner Farben und Motive sollte klar sein. Jeder, der sich dein Moodboard ansieht, sollte ein gutes Gefühl dafür haben, in welche Richtung dein Design geht. Wenn dein Thema hübsche, rosafarbene Blumen sind, würde es keinen Sinn machen, starke, grafische Geometrien zu verwenden.

FOKUS
Es ist wichtig, einen Schwerpunkt auf deinem Moodboard zu haben. Dieser kann durch die Größe des Bildes oder die Farbe erzeugt werden. Es ist wichtig, dass sich das Auge zunächst auf ein Element konzentrieren kann und dann um das Board herumgeführt wird. Wenn es keinen Schwerpunkt gibt, wirkt dein Moodboard unübersichtlich und macht es dem Betrachter schwerer, deine Bilder zusammenhängend zu betrachten.

BALANCE
Achte darauf, dass alle Elemente auf deinem Moodboard ausgewogen sind. Überlege dir, wie Farbe, Form und Größe zusammenwirken. Du willst zum Beispiel nicht alle dekorativen und farbenfrohen Elemente auf einer Seite deines Boards haben und auf der anderen Seite nur schlichte, einfache Elemente. Außerdem solltest du bedenken, dass schwerere Gegenstände immer besser aussehen, wenn sie am unteren Ende der Tafel platziert sind. So wirkt das Moodboard geerdet.

POSITIVER UND NEGATIVER RAUM
Es ist wichtig, dass du nicht nur die Bilder oder Gegenstände, die du auf deinem Moodboard zeigst, sondern auch den Raum im Hintergrund berücksichtigst. Je nachdem, welchen Look du anstrebst, kann es sinnvoll sein, einige Hintergrundbereiche ohne Bilder auf deinem Moodboard zu lassen, um ihm etwas Raum zum Atmen zu geben.

Du kannst dein Moodboard in Illustrator, Photoshop oder auch auf dem Tablett mit Procreate erstellen, wenn du über die nötigen digitalen Kenntnisse verfügst, aber wenn nicht, lassen sich Moodboards genauso gut von Hand – oder mit der kostenlosen App Canva (die speziell für Menschen ohne Grafikdesign-Kenntnisse gemacht wurde) – erstellen.

Das Wichtigste zum Schluss: Sei kreativ und hab Spaß dabei!

Und wenn du noch mehr über Surface Design und wie du deine Kunst verkaufen kannst, lernen willst …

Alles Liebe 

Deine Andrea

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